Nr. 18101 Feldsäbel, Österreich um 1580
Feldsäbel, Österreich um 1580
Feldsäbel, Österreich um 1580. Leicht geschwungene Rückenklinge mit zweischneidiger Spitze und beidseitiger flacher Kehlung, stellenweise leicht narbig. Quartseitig geschlagene Malchusmarke des Münchner Schwertfegers Christoph Stantler. Eisernes Gefäß mit Resten der originalen Schwärzung. S-förmig geschwungene Parierstange mit terzseitig großem Faustschutz. Quartseitige Fingerspange, der Daumenring in die Hilze eingesteckt. Originale, seitlich gekehlte Hilze mit Wicklung aus Kupfer- und Messingdraht sowie feinen Türkenbünden. Eiserner Knauf in stilisierter Vogelkopfform mit abgesetztem Vernietknauf. Anhängend alte Sammlungsnummer "78" aus Messing. Gesamtlänge 104 cm.
Literatur
Auktionskatalog Christie's 22.07.1992 Nr. 69.
Provenienz: Ehemals Sammlung der Fürsten von Liechtenstein auf Schloss Vaduz, dort 1938 von Dr. B. Giesker aus Zürich direkt erworben. Auktion Christie's 22.07.1992 Nr. 69.
Preis: CHF 3'200.-