Nr. 17012 Offiziersdegen, Eidgenössisch um 1842

Offiziersdegen, Privatwaffe, Eidgenössisch um 1842

Offiziersdegen, Privatwaffe, Eidgenössisch um 1842, für unberittene Offiziere. Bombierte Knaufkappe, verzierter Griffbügel in Parierstange übergehend, Parierstange in Knospenende mündend, Seitenbügel. Ganzes Gefäss in Messing gegossen, vergoldet, berieben. Unten in Parierstange eingeschlagen «9c». Der Griff mit Rochenhaut bespannt und mit Messingdraht umwickelt. Alte wiederverwendete Degenklinge aus dem 17. Jahrhundert, sogenannte Traditionsklinge. Im Klingenansatz beidseitig zweifach gekehlt darin jeweils die Inschrift «x EN x TOLEDO x». Klinge von rhombischem Querschnitt. Schlagband eidgenössische Ordonnanz. Gesamtlänge = 93 cm / Klingenlänge = 78.4 cm

Bemerkungen

Leider existieren innerhalb der Familie keine Zuweisung mehr an die ursprünglichen Träger. Das Verwenden von sogenannten Traditionsklingen erfreute sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer gewissen Beliebtheit. Man findet diese vor allem auf Waffen der kantonalen Ordonnanzen, seltener auf Waffen der eidgenössischen Ordonnanz.

Literatur

Griffwaffen (Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817) Dr. Hugo Schneider / Jürg A. Meier, Dietikon-Zürich 1971. Seite 96.

Provenienz: Sammlung von Sprecher / Jenins & Maienfeld

Preis: CHF 650.-

Interessiert Sie dieses Produkt?